Von Ralf Roletschek – Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11682364
Die Schlagerlegende musste vor dem Konzert einen schweren Verlust verkraften.
Vicky Leandros: Beim Weihnachtsklassiker „White Christmas“ muss sie pausieren
Besonders beim Weihnachtsklassiker „White Christmas“ wurde sie sichtbar bewegt, da sie das Stück früher gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter gesungen hatte. Für einen Moment pausierte sie und unterdrückte die Tränen.
Leo Leandros, mit bürgerlichem Namen Leandros Papathanasiou, schrieb zahlreiche internationale Erfolge seiner Tochter, darunter „Après toi“, „Ich hab‘ die Liebe geseh’n“ und „Ich liebe das Leben“. Parallel war er selbst als Schlagersänger aktiv und erzielte zwischen 1957 und 1963 mehrere Charterfolge. Sein größter Hit war das humorvolle „Mustafa“, das 1960 bis auf Platz zwei der deutschen Single-Charts stieg. Er schrieb darüber hinaus Hits für Julio Iglesias, Ulli Martin, Demis Roussos oder Peter Kraus.
Erinnerungen an Vater Leo Leandros, der viele ihrer Hits schrieb
Vicky Leandros erklärte gegenüber der Zeitung „Bild“, dass sie mit ihm als Manager aufwuchs, nachdem ihre Eltern sich 1961 getrennt hatten und ihre Mutter nach New York gezogen war. In der aktuellen Trauerphase unterstützten sie ihre drei Kinder, fünf Enkelkinder und ihr Ex-Ehemann Enno von Ruffin, mit dem sie weiterhin eng verbunden ist. Die Beisetzung ihres Vaters fand im kleinen Kreis auf der griechischen Insel Euböa statt.
Im Anschluss an das Konzert wurden geschmückte Weihnachtsbäume und weitere Sachpreise zugunsten von „Ein Herz für Kinder“ versteigert. Die Auktion leitete Christiane Gräfin zu Rantzau; laut „Bild“ kamen rund 70.000 Euro zusammen.
