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Die CMA Awards 2025

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CMA Awards 2025. Bildrechte: Country Music Association

Eine Zusammenfassung der CMA Awards, die am 19. November in Nashville stattfanden.

Die 59. CMA Awards waren eine tolle Show mit vielen Countrystars und einer dominierenden Lainey Wilson. Interessant aber auch, wer nicht anwesend war. Der erfolgreichste Star der letzten Jahre, Morgan Wallen, fehlte wie so oft. Er macht keinen Hehl daraus, dass er diese Shows nicht mag, weil er seit langem ignoriert wird, wenn es ums Awards ging. Gleiches gilt für Jason Aldean, dessen Frau Brittany aus Florida postete: „Wenig Liebe von denen da!“ Carrie Underwood, die die Show oft moderierte, kam nicht, weil sie nicht nominiert war, was auch für Reba McEntireBlake SheltonKane Brown und Luke Bryan gilt.

Und was Lainey Wilson betrifft: sie hat zum zweiten Mal in drei Jahren den Entertainer des Jahres gewonnen. Diese größte Auszeichnung der CMA haben in den 59. Jahren nur zwei Frauen zweimal bekommen: Barbara Mandrell (1980 und 1981) und Taylor Swift (2009 und 2011). Wilson gelang es auch, nach „Bell Bottom Country“ (2023) in diesem Jahr mit „Whirlwind“ das Album des Jahres zu gewinnen, war bisher nur Miranda Lambert mit „Revolution“ (2010) und „Platinum“ (2014) schaffte. Und zum vierten Mal nacheinander wurde sie beste Sängerin, was nur Reba McEntire und Miranda Lambert aufweisen können. Miranda hält den Rekord mit sechs Awards von 2010 bis 2015.

Noch einen Rekord bei den CMA Awards gab es für Brooks & Dunn, die zum 16. (!) Mal Duo des Jahres wurden. Es war ihr 20. Award, womit sie Chris Stapleton hinter sich ließen, der in diesem Jahr leer ausging und bei 19 gewonnenen Awards stehenbleibt.

Und noch ein weiterer Rekord: Ella Langley und Riley Green gewannen die Single des Jahres, den Song des Jahres und das Musikvideo des Jahres mit „You Look Like You Love Me“. Dass zwei Solokünstler mit einem Duett so erfolgreich waren, gab es erst einmal in der Geschichte der CMA Awards und es ist lange her, lange bevor die beiden geboren wurden. Im Jahr 1976 waren es Willie Nelson und Waylon Jennings mit dem unvergesslichen „Good Hearted Woman“.

Die Gruppe Red Clay Strays aus Mobile, Alabama, gewann zum ersten Mal den Award als beste Gruppe des Jahres, was überraschte, denn eigentlich hatte die Gruppe eher den Ruf, in der Amerikana-Sparte aktiv zu sein. Sie lösten Old Dominion ab, die sieben Mal nacheinander Sieger geblieben waren. Bezeichnenderweise kündigte Red Clay Strays an, jetzt aber ein richtiges Countryalbum machen zu wollen. Wir warten!

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