Wären wir bessere Menschen, wenn wir nicht so viel am Handy wären? Unsere Screentime explodiert, Psyche und Nervensystem geraten unter Dauerstress, der Nacken schmerzt – und der Kopf kommt kaum noch zur Ruhe. Zwischen Algorithmen, KI-Kunst, Bots und Hate Speech wächst das Gefühl von Einsamkeit, obwohl wir permanent verbunden sind. Wo stehen wir gerade? Wie fühlen wir uns wirklich? Was ist zu viel – und was fehlt?
Bosse greift diese Fragen in „Nokia“ auf – einem Song über die Gegenwart, aber auch über die Zeit davor. Über ein Leben ohne Dauerbeschallung, ohne endlosen Vergleich, ohne permanente Ablenkung. Über Einfachheit, einen freien Kopf, echte Nähe, Natur und Freundschaften, die Zeit und Aufmerksamkeit bekommen.
„Nokia“ ist ein weiterer Vorbote aus „Stabile Poesie“, dem zehnten Album von Bosse, und zugleich eine leise, aber deutliche Aufforderung: das Smartphone öfter mal auszuschalten – um wieder mehr Zeit in der realen Welt zu verbringen.
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