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Mandinga ist mehr als eine Band. Es ist ein Lebensgefühl – eine vibrierende Energie, die aus explosiven Live-Shows und der Freude entsteht, unvergessliche Momente mit dem Publikum zu schaffen. Gegründet 2003, verbindet Mandinga lateinamerikanische Genres (Salsa, Reggaeton, Bachata, Cumbia) mit Bläsern, Pop und elektronischen Einflüssen. Fünf Studioalben, ein Auftritt beim Eurovision Song Contest 2012 mit ‚Zaleilah‘ (Goldene Schallplatte) und über zwei Jahrzehnte auf der Bühne, unter anderem gemeinsam mit Künstlern wie Maluma. Seit 2016 ist Barbara Isasi – geboren in Madrid mit kubanischen Wurzeln – die Stimme von Mandinga und hat den Sound in Richtung Urban Latin, Afrobeat und modernen Flamenco weiterentwickelt, mit Songs wie „Soy de Cuba“, „Estoy Aquí“ und „Mala“. Aber hinter den Bläsern und der Energie gibt es eine andere Seite von Mandinga – die Seite, die um 3 Uhr morgens zum Vorschein kommt, wenn die Bühne leer ist und die Wahrheit zu schwer ist, um sie allein zu tragen. „Perdóname“ ist genau diese Seite. Barbara schrieb den Song als echten Brief an ihre Eltern in Madrid – an ihre spanische Mutter („morena mía“) und ihren kubanischen Vater („mulato mío“). Eine langsame Urban-Flamenco-Ballade, gebaut auf spanischer Gitarre, Cajón und Palmas. Keine Bläser. Keine Party. Nur eine Tochter, die um Vergebung bittet, gehalten von der Band, die sie ihre zweite Familie nennt. Denn genau das ist Mandinga für Barbara – Familie. Keine Kollegen, keine Studiomusiker. Die Menschen, die sie auffangen, wenn das Telefonat nach Hause zu schnell endet. Sie hat einen Esstisch in Madrid verlassen und einen anderen in Bukarest gefunden, mit lauteren Menschen und schlechteren Tischmanieren. Aber sie sind da. Jedes Mal. „Perdóname“ konnte nur in einer Band entstehen, in der Verletzlichkeit kein Risiko ist, sondern ein Recht. Wenn man jemals die Heimat verlassen hat, um einem Traum zu folgen, kennt man den Preis. Es ist nicht Geld. Es ist nicht Zeit. Es ist der Blick der eigenen Mutter, wenn man nach Weihnachten wieder abreist. Dieser Song ist auch für euch. Heute arbeitet Mandinga unter Mandinga Production – eigenes Label, eigene Regeln, eigene Vision. Unentschuldbar lateinamerikanisch. Gebaut für die Bühne. Gemacht zum Tanzen. Und manchmal gemacht, um die Dinge zu sagen, die man nie aussprechen konnte. |
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