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Im Alter von 74 Jahren: Chris Rea wird für viele Hits bekannt bleiben

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Von Andrzej Barabasz (Chepry) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18290699

Der britische Sänger Chris Rea hat das Mainstream-Radio in Europa beherrscht. Mit „Driving Home For Christmas“ und „Josephine“ wurde er berühmt, nur nicht in Amerika. Nun ist er mit 74 Jahren gestorben.

Für einen Pop-Rock-Sänger ist Chris Rea in einer unglücklichen Phase bekannt geworden. Als Pub Rock und Punk allmählich Glam und Progressive Rock ablösten, emanzipierte sich der Sohn eines italienischen Vaters und einer irischen Mutter von seiner ersten Band Beautiful Losers. Doch obwohl er den Zeitgeist nicht traf, gelang ihm mit seiner ersten Single „Fool (If You Think It’s Over)“ ein Charterfolg, auf den eine erste Grammy-Nominierung folgte.

Stilistisch blieb Rea zwischen dem Soft Rock von Chris de Burgh und dem anspruchsvollen Pop von Dire Straits lange unentschieden, bis er mit dem zupackenden „Road To Hell“ im Jahr 1989 auch erstmals auf Albumlänge voll überzeugte. Darauf prangerte er ausführlich gesellschaftliche Missstände an und beschrieb die Folgen der globalen Umweltverschmutzung. Es wird als seine überzeugendste Aufnahme gefeiert. Wie das ebenfalls gelungene Nachfolgealbum „Auberge“ zwei Jahre später landete es auf Platz eins der britischen Albumcharts.

Zwei Songs für seine beiden Töchter sind weltbekannt

Schon seit Jugendtagen hatte er eine Beziehung mit Joan Lesley, die er später heiratete. Das Paar hatte zwei Töchter. Für „Josephine“ und „Julia“ hat er zwei seiner bekanntesten und beliebtesten Songs geschrieben, die liebevoll sein Verhältnis zu ihnen reflektieren. Trotz seiner Vorliebe für gitarrenlastigen Blues hat er sich nicht davor gescheut, tanzbare Rhythmen und radiotaugliche Klänge in seinen Songs zu verarbeiten.

Für den amerikanischen Markt aber war der Gitarrist vermutlich zu normal. Im Mutterland des Blues, der ihn stark beeinflusste, blieb er vergleichsweise unbekannt und unternahm keine einzige Tournee. Später bedauerte er, dass er auf den dortigen Markt zu wenig Energie gelenkt habe. In Europa dagegen hatte er mit „Driving Home For Christmas“, „Josephine“, „On the Beach“ und anderen ein gutes Dutzend Hits, die in den Mainstream-Radiosendern bis heute rauf und runter ­gespielt werden. Seine Reibeisenstimme machte ihn bekannt und sorgte für volle Konzertarenen.

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